Mehr über unser Reych

 

1853 - also kurz vor Gründung der Schlaraffia – wurde Curitiba zur Hauptstadt des damals jüngsten brasilianischen Bundesstaates Paraná gewählt. Das gemäßigte Klima und die hervorragenden Bodenbedingungen des subtropischen Landes, boten vornehmlich den Einwanderern aus Nord- und Zentraleuropa ideale Bedingungen für die ihnen vertraute Landwirtschaft. Neben den Immigranten aus Italien, Polen und der Ukraine waren es hauptsächlich die Deutschen, die das Bild der Hauptstadt prägten. Noch heute findet man eindrucksvolle Beweise ihres Wirkens in allen Bereichen der Stadt und des Staates Paraná. Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bemühte man sich mit großem Erfolg um eine beschleunigte Industrialisierung. Auch hieran haben die Deutschen und ihre Nachkommen erheblichen Anteil. Namen wie VW, AUDI, SIEMENS, BOSCH und andere geben davon ein beredtes Zeugnis. Die Bevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Sie liegt heute knapp an der 2-Millionen-Grenze.

Gute Bedingungen also, um über den Araukarien auch Uhus Licht leuchten zu lassen. Anno Uhui 135 legten die fahrenden Rtt Tamosis (331) und Ranchero (302) den Grundstein für das kommende Uhureych. Sie konnten einige Freunde und Bekannte für Schlaraffia begeistern und über einen Stammtisch zu einem Feldlager zusammenführen. In der gleichen Jahrung erfolgte die Anerkennung der Mutterschaftsrechte durch die Rio Carioca (331).Auf halbem Wege zwischen Rio und Curitiba (800 Km) gelegen, übernahm bald die Paulista (275) die Pflichten einer Ziehmutter. Anno Uhui 137 erfolgte die Erhebung zur Coloney und im Wonnemond a.U. 139 wurde das Reych “Curitibana” unter der Reychsnummer 414 sanktioniert. Anlässlich des 10. Stiftungsfestes verleiht der ASR dem jungen Reych den AHA-Orden, der von nun ab vom jeweils fungierenden Oberschlaraffen als Zeichen der Uhuerleuchtung mit Stolz getragen wird.

Die “Curitibana” residiert seit gut zehn Jahrungen im traditionsreichen ehemaligen deutschen Club “Concordia”, der vor Jahresfrist vom “Clube Curitibano” übernommen wurde. Hier konnte das Reych sich mit eigenen Mitteln eine schmucke Burg einrichten. Das jüngste und inzwischen größte Reych des Landesverbandes Lateinamerika hat sich als besonders gastfreundliches und fröhliches Reych bereits uhuversumweit viele Freunde erworben. Der “Knabenchor” gilt als Aushängeschild, weil er nicht nur lautstark sondern des Öfteren auch melodisch singt. Er hat großen Anteil daran, dass die “Curitibana” alle bisher durchgeführten Reychsfehden gewinnen konnte.

Einen Namen hat sich das Reych durch den im 3-Jahrestakt ausgerichteten “Admirals- und Kapitänskongress unter dem Kreuz des Südens” gemacht. Der letzte ging im Herbstmond a.U. 156 über die Bühne, u.zw. in der Hafenstadt Antonina. Vorher waren die Städte Joinville in Santa Catarina (153), São Francisco/SC (146) und zweimal Paranaguá (141 und 149) die Austragungsorte. Der nächste A+K-Kongress ist für den Herbstmond der Jahrung a.U. 159 geplant, wobei der Austragungsort noch offen ist.

In der Concils-Periode a.U. 146-150 führte das Reych unter der Leitung von Rt Tamosis erfolgreich den Vorsitz des Landesverbandes Lateinamerika.

Seit Gründung ist die Sassenzahl von Jahrung zu Jahrung angestiegen. Zurzeit sind es 46 Sassen. Beachtenswert die Tatsache, dass sich etwa die Hälfte aus Deutschen, Schweizern, Österreichern und Holländern zusammensetzt, während die andere Hälfte aus Brasilianern besteht, zum großen Teil mit deutschem Immigrations-Hintergrund.

 

Stand im Christmond a.U. 158



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